Lars Krüger

Lars Krüger

Zuletzt aktualisiert am Sep 26, 2026

Mit der Blacklist sperrst Du Personen und Firmen, die Du nicht kontaktieren willst: Wettbewerber, Bestandskunden, Partner oder alle, die ausdrücklich keinen Kontakt wünschen.

Du findest sie unter Blacklist ↗ in der Gruppe Daten. Der Untertitel fasst zusammen, was passiert: Gesperrte Personen und Firmen werden nicht angelegt, nicht angezeigt und nicht kontaktiert.

Wer was darf

Jede Person im Team sieht die Liste. Ändern können sie nur Admins. Alle anderen sehen den Hinweis Nur Admins können die Blacklist ändern. Du siehst die Liste zur Information.

Was Du sperren kannst

Typ Beispiel Was gesperrt wird
E-Mail max@beispiel.de genau diese Adresse
LinkedIn linkedin.com/in/max-mustermann genau dieses Profil
Domain beispiel.de alle Adressen und Websites dieser Domain, auch Subdomains
Firma Beispiel GmbH alle Kontakte mit diesem Firmennamen

Die Werte werden vereinheitlicht gespeichert. Bei E-Mail-Adressen zählen Groß- und Kleinschreibung und Zusätze wie +newsletter nicht. Bei LinkedIn und Domains spielen Protokoll, www und angehängte Pfade keine Rolle. Bei Firmen wird die Rechtsform ignoriert, "Beispiel GmbH" und "Beispiel AG" gelten also als dieselbe Firma.

Freemail-Domains wie gmail.com oder web.de kannst Du nicht als Domain sperren, sonst wären alle privaten Adressen betroffen. Sperr in diesem Fall die einzelne E-Mail-Adresse. Auch linkedin.com lässt sich nicht als Domain sperren; ein LinkedIn-Profil sperrst Du über seinen Link.

Einträge hinzufügen

Unter Eintrag hinzufügen gibst Du einen oder mehrere Werte in das Feld Werte ein. Trenn sie mit Komma, Semikolon, Tab oder Zeilenumbruch. Du kannst also auch eine Spalte aus einer Tabelle einfügen.

Den Typ musst Du nicht auswählen, inDeal erkennt ihn:

  • mit @ wird es eine E-Mail,
  • ein Link auf linkedin.com/in/ wird ein LinkedIn-Profil,
  • eine Adresse wie beispiel.de oder https://beispiel.de wird eine Domain,
  • alles andere wird eine Firma.

Unter dem Feld siehst Du jeden Wert als Vorschau mit seinem Typ. Stimmt der Typ nicht, änderst Du ihn direkt am Eintrag. Rot markierte Werte werden nicht gespeichert: Freemail-Domains, ungültige Werte und Links auf andere LinkedIn-Seiten als Profile (dort steht Nicht erkannt, bis Du einen Typ wählst).

Bei Firmennamen mit Komma: ein Eintrag pro Zeile. Sobald das Feld einen Zeilenumbruch enthält, trennt das Komma nur noch Listen aus E-Mail-Adressen, Domains oder LinkedIn-Links. "Müller, Schmidt & Co. KG" bleibt dann ein Eintrag, "a@beispiel.de, b@beispiel.de" werden zwei.

Mit dem Knopf zum Speichern werden alle gültigen Werte übernommen. Das Ergebnis zeigt, wie viele Neu, Doppelt, Ungültig und Freemail waren. Doppelte Einträge sind kein Fehler.

Eine CSV hochladen

Unter CSV hochladen ziehst Du eine Datei in die Fläche oder klickst auf Datei auswählen. Trennzeichen und Zeichensatz werden automatisch erkannt.

Danach wählst Du für jeden Typ die passende Spalte oder Nicht verwenden. Eine Zeile kann mehrere Werte liefern, etwa eine E-Mail-Adresse und eine Firma. Mit Importieren startet der Upload. Große Dateien werden in Blöcken zu je 5.000 Werten verarbeitet.

Am Ende zeigt die Übersicht, wie viele Werte Neu, Doppelt, Ungültig und Freemail waren und wie viele Kontakte markiert wurden.

Was mit bestehenden Kontakten passiert

Kontakte, die schon in Deinem CRM sind, werden nicht gelöscht. Sie werden nur als gesperrt markiert, damit niemand sie versehentlich anschreibt. In der Leadliste und in der Lead-Ansicht steht dann neben dem Namen Blacklist. Entfernst Du den Eintrag wieder, verschwindet auch die Markierung, sofern kein anderer Eintrag der Liste auf den Kontakt passt.

Wo die Blacklist greift

  • Browser-Erweiterung: Gesperrte Profile werden nicht angelegt, es werden keine Credits verbraucht.
  • Lead-Import per CSV: Gesperrte Zeilen werden übersprungen. Das Ergebnis zeigt, wie viele auf der Blacklist standen.
  • Lead manuell anlegen: Steht die E-Mail-Adresse oder die Firma auf der Blacklist, wird der Lead nicht angelegt.
  • API und KI-Assistenten: Gesperrte Leads werden nicht angelegt, die Anfrage wird mit Status 409 und dem Code blacklisted abgelehnt.
  • Kampagnen: Gesperrte Kontakte werden beim Abgleich mit Deinen Kampagnen weder angelegt noch einer Kampagne zugeordnet.
  • Antworten aus Kampagnen: Antwortet eine gesperrte Person trotzdem, wird die Antwort gespeichert und der Kontakt markiert. Die Einordnung als positiv oder negativ läuft weiter, Workflows werden für diesen Kontakt aber nicht ausgelöst.

Einträge löschen

Markier in der Liste einen oder mehrere Einträge und klick auf Löschen. Nach der Rückfrage sind die Einträge entfernt. Passende Kontakte verlieren ihre Markierung, sofern kein anderer Eintrag mehr auf sie passt.

Mit dem Suchfeld und dem Filter Alle Typen findest Du einzelne Einträge auch in langen Listen.

Per API und MCP

Die Blacklist lässt sich auch ohne die Oberfläche pflegen, zum Beispiel aus einem anderen System oder mit einem KI-Assistenten.

  • API: Mit einem API-Schlüssel listest Du Einträge (GET /api/v1/blacklist), legst einzelne oder bis zu 1.000 auf einmal an (POST /api/v1/blacklist, POST /api/v1/blacklist/bulk), entfernst sie (DELETE /api/v1/blacklist/{id}) und prüfst vor einem Kontakt, ob jemand gesperrt ist (POST /api/v1/blacklist/check). Den Typ musst Du nicht angeben, er wird wie im Feld oben erkannt.
  • KI-Assistenten: Ist Claude, ChatGPT oder ein anderer Assistent über MCP verbunden, reicht ein Satz wie "Setz wettbewerb.de auf die Blacklist" oder "Ist max@beispiel.de gesperrt?".

Beides arbeitet mit denselben Regeln wie die Seite: Werte werden vereinheitlicht, Freemail-Domains abgelehnt, bestehende Kontakte nur markiert.

Beispiel: Eintrag anlegen

curl -X POST https://app.indeal.ai/api/v1/blacklist \
  -H "Authorization: Bearer indeal_..." \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{ "value": "https://www.wettbewerb.de" }'

Antwort (Status 201, bei einem schon vorhandenen Eintrag Status 200 mit "status": "duplicate"):

{ "status": "created", "kind_detected": true, "entry": { "id": "...", "kind": "domain", "value": "wettbewerb.de", "raw": "https://www.wettbewerb.de", "source": "manual", "created_at": "..." } }

Beispiel: vor einem Kontakt prüfen

curl -X POST https://app.indeal.ai/api/v1/blacklist/check \
  -H "Authorization: Bearer indeal_..." \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{ "email": "max@wettbewerb.de" }'
{ "blacklisted": true, "matches": [ { "kind": "domain", "value": "wettbewerb.de", "via": "email" } ] }

"blacklisted": true mit leerem matches ist möglich: Dann liegt eine plattformweite Sperre vor, etwa ein Opt-out, die nicht auf Deiner eigenen Liste steht.

Fehlercodes

Code Status Bedeutung
validation_error 422 Wert nicht speicherbar: Freemail-Domain, ungültiger Wert oder Typ nicht erkannt
validation_error 400 Eingabe ungültig, etwa mehr als 1.000 Einträge auf einmal oder bei der Prüfung kein Feld
not_found 404 Eintrag mit dieser ID gibt es nicht
internal 503 Prüfung vorübergehend nicht möglich, versuch es später erneut

Weiter